Raumfänger goes IGH

Raumfänger goes IGH

Nachdem am Donnerstag der Raumfänger seine Türen für Lisa Altmeier und Steffi Fetz von Crowdspondent geöffnet hat, ging es am Freitag direkt weiter mit unserer Output Veranstaltung: Der Raumfänger wurde mitten auf dem Schulhof der Internationalen Gesamtschule (IGH) in Rohrbach aufgestellt. Wenn das Feedback zur Französisch Klausur für kein Aufregen gesorgt hat, dann hat es aber bestimmt der Raumfänger. Wie oft wir gefragt worden sind, was wir denn da machen würden und was das hier eigentlich alles sei? Die Antwort: Ein Workshop mit der 9. und 10. Klasse zum Thema Online vs Offline- Kommunikation. Aber was war eigentlich unser Ziel? Ein Bewusstsein schaffen für einen differenzierten Blick auf die Vor- und Nachteile in der Welt der Digital Media und der Face-to-Face Kommunikation. Weg vom klassischen Frontal Unterricht in der Schule, hin zu einem interaktiven Workshop ohne Hierarchien. Stattdessen ein gesundes Miteinander mit einem regen Austausch. Spannend für uns, weil wir in der Kombination vorher noch nicht miteinander gearbeitet haben, aber gerade deswegen voller Motivation und Neugierde auf den Input der Schüler*innen.

Als Auflockerung und interaktive Einheit haben wir zu Beginn das Stimmungsbarometer genutzt, damit die Schüler*innen zu bestimmen Fragen Position beziehen. 3 Aspekte wurden mehr als deutlich:

  1. Der Grund warum Facebook Instagram aufgekauft hat: Schüler*innen zwischen 14 und 16 scheinen Facebook nicht mehr zu benutzen, die wenigsten haben einen Account.
  2. Den letzten Brief, den die Schüler*innen geschrieben haben, war der Wunschzettel an den Weihnachtsmann.
  3. Allerdings haben mehr Schüler*innen in letzter Zeit einen Brief geschrieben bekommen, als selber einen geschrieben

Danach haben wir ein Brainstorming zum Thema Online vs Offline gemacht. Es kamen trotz des „jungen Alters“ reflektierte und differenzierte Antworten und Gedanken zustande.

Dann machten wir weiter mit dem umstrittenen Thema der Emojis. Jeder kennt sie, jeder benutzt sie aber trotzdem sind einige von ihnen sehr umstritten, da, wie sich herausstellte, sie oft keine eindeutige Bedeutung haben.

Wir wollten aber auch, dass die Schüler*innen selber erleben, was den Unterschied der verschiedenen Kommunikationswege überhaupt ausmacht. Dies durften sie in einer Übung erfahren, indem sie einmal einen Abend per Whatsapp planen sollten und einmal einen Abend per face-to-face. Aufgefallen ist ihnen, dass die Planung im persönlichen Gespräch effizienter und schneller über die Bühne zu bringen ist. Zudem rufe die Online Kommunikation leichter Missverständnisse hervor.

Alles im allem kann man sagen, dass es ein sehr gelungener, hitzig (im wahrsten Sinne des Wortes) diskutierter und informationsreicher Vormittag war, bei dem alle in dem Raumfänger hoffentlich viel voneinander und auch übereinander gelernt und mitgenommen haben.

Von Annika Fischer, Anne Schuchardt und Charlotte Aebischer

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